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29. April 2026IDAHOBITA* 2026

Jährlich am 17. Mai findet der International Day against Homo-, Bi-, Inter-, Trans- and Asexuellenfeindlichkeit statt.
In vielen Ländern der Welt können queere Menschen nach wie vor nicht ohne Angst vor gesellschaftlicher oder staatlicher Repression leben und lieben.
Wir wollen verdeutlichen, dass queeres Leben mehr als nur die sexuelle Orientierung umfasst und zum anderen ein klares Ziel benennen: an jedem Ort der Welt muss es queeren Menschen möglich sein, angstfrei zu sein!
In 70 Ländern steht Homosexualität noch unter Strafe und in sogar 11 Ländern drohen für Schwule und Lesben sogar die Todesstrafe. Für trans* Personen und intersexuelle Menschen sieht es teils noch düster aus.
Gemeinsam müssen wir weiter für Akzeptanz, Toleranz und Vielfältigkeit kämpfen!
Infostand am Königsplatz am 16. Mai
Am Vortrag zum IDAHOBITA* sind wir mit einem Infostand am Königsplatz vertreten. Nachdem am Sonntag keine Infostände in der Innenstadt erlaubt sind, sind wir schon am 16. Mai da:
16. Mai 15-18 Uhr am Königsplatz vor der Deutschen Bank
Am Infostand informieren wir Interessierte über die Belange queerer Menschen in Augsburg und überall. Betroffene von Feindlichkeit unterstützen wir – wir sind gut vernetzt mit Beratungsangeboten, Informationsangeboten und einer starken Community in Augsburg. Wir halten zusammen und lassen niemanden im Stich.
Der Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie, Transphobie und Asexuellenphobie (International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia, Transphobia and Acephobia) findet seit 2005 jährlich am 17. Mai statt. Verschiedene Aktivitäten sollen an diesem Tag auf die immer noch bestehende Diskriminierung von LGBT*- Menschen aufmerksam machen. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen.
Der Tag wurde bei seiner Gründung IDAHO (Internationaler Tag gegen Homophobie) genannt. Im Laufe der Zeit kamen zum Titel Transphobie, Biphobie und zuletzt Interphobie dazu. Man erkannte, dass nicht nur Homosexuelle immer noch diskriminiert werden. Im Unterschied zur Homosexualität ist Transsexualität in der WHO-Klassifikation noch immer als psychische Störung eingestuft. In 70 Ländern steht Homosexualität noch unter Strafe. In sogar 12 Ländern drohen für Schwule und Lesben sogar die Todesstrafe (Quelle: ilga.org).
In Tschetschenien werden beispielsweise überwiegend männliche Homosexuelle verfolgt, gefoltert und sogar ermordet. Diese Nachricht kam 2017 ans Tageslicht und sorgte in vielen Teilen der Welt für Entsetzen. Man versprach Aufklärung, aber es wurde nichts unternommen. Anfang 2019 erreichte uns wieder die Meldung aus Tschetschenien, dass Homosexuelle immer noch verfolgt und gefoltert werden.
Der IDAHOBITA* ist daher sehr wichtig, um auf solche Missstände hinzuweisen, Flagge und Solidarität zu zeigen, damit LGBTQIA*-Menschen bald offen und frei von Angst leben können.



