aktualisiert: 22.03.2006 |
CSD Hintergrund
Die Geschichte des CSD begann am 27.06.1969 in der Christopher
Street in Greenwich Village, dem schwulen Viertel von New
York, als die Polzei einer ihrer damals üblichen Razzien
durchführte. Die Besucher der Stonewall Inn Bar fügten
sich diesmal nicht den Schikanen der Polizei, sondern schlugen
zurück. Zum ersten Mal wehrten sich Schwule, Lesben und vorallem Transsexuelle gegen ihre alltägliche
Unterdrückung. Zwei Tage gab es Krawalle, und
"Stonewall"
wurde zum Symbol einer neuen Bewegung, die schnell die
ganze USA und später auch Europa erfaßte.
Heute gehen anläßlich des Christopher Street Day Schwule
und Lesben zu Tausenden auf die Straße, haben Spaß, präsentieren die Selbstverständlichkeit
und Vielfalt dieser Art zu Leben und demonstrieren für eine Verbesserung der rechtlichen Situation.
Die größten CSD-Paraden in Deutschland sind die am ersten Juli-Wochenende in Köln und eine Woche vorher in Berlin - 2002 säumten beim Europride in Köln 1,4 Millionen Menschen die Straßen und jubelten den 150 Wagen und 50.000 Teilnehmern zu. Damit wurde sogar der traditionelle Rosenmontagszug übertroffen. © by gay-web.e.V. |