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CSD Augsburg 2003
Akzeptanz statt Toleranz - 14. Juni 2003
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In diesem Jahr sah alles anders aus. Die Vereine ALSO und Think positive als Veranstalter und der Rathausplatz als Veranstaltungsort standen nicht zur Verfügung. Es war auch kein Schwaben-Allgäu-CSD. Deshalb sprangen WoManAct und die Augsburger AidsHilfe als Veranstalter ein und stellten in äußerst kurzer Zeit ein atraktives Programm zusammen. Den Auftakt machte am Freitag Abend eine Warm-Up Party im Fegefeuer. Das Programm am Samstag Nachmittag auf dem Moritzplatz wurde gemeinsam von der Augsburger Aidshilfe und WoManAct organisiert. Es gab Infostände der Aidshilfe, des Frauenzentrums, der Jugendgruppen JUNX aus Dillingen und Romeo & Julian aus Landsberg sowie der SPD. Für Musik sorgte Radio Fantasy.
Moderiert wurde der Nachmittag von Stefan Müller, vielen als DJ aus dem
Kerosin bekannt oder auch als International Mr. Leather 2001.
Grußworte überbrachten Dr. Elisabeth Römer-Stiegelmayr (Vorstandsvorsitzende der Augsburger AIDS-Hilfe), Peter Köhler (Landessprecher LSVD Bayern), Stadträtin Susanne Fischer (SPD), die auch ein Grußwort von OB Dr. Paul Wengert vor trug sowie Dr. Linus Förster (Landtagskandidat, SPD) Ein Grußwort des Oberbürgermeisters (wenn auch nur verlesen) gab es beim CSD Augsburg noch nie. Dennoch hatte Peter Köhler viel Kritik sowohl an der Bundesregierung als auch an der Bayerischen Staatsregierung zu vermelden. Mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz habe man den Schwulen und Lesben viele Pflichten auferlegt, mit den Rechten sei man aber nicht zufrieden. Die Kabartistinnen von "Euter der Provence" sorgten dann mit ihrem Bühnenprogramm für frivole Unterhaltung. Während die letzten Vorbereitungen für das Pump-Race ® liefen, konnte Stefan einen Gast auf der Bühne begrüßen: Michael Jupe, den amtierenden Bavarian Mr. Leather. Beide versuchten einen Einblick in die Lederszene zu vermitteln. (Anm: mehr Infos über den Bavarian Mr. Leather 2003 findest du auf den Seiten des MLC) Doch dann begann das mit Spannung erwartete Pump-Race ®, das von Oki aus dem Fegefeuer organisiert wurde. Die Teilnehmer (6 Frauen und 2 Männer) mussten unter den Augen der Jury die gestellten Aufgaben erfüllen. Das hieß unter anderem für die Frauen Krawatten binden und Weizen einschenken und für die Männer handtaschenwerfen. Am Abend musste man sich dann entscheiden zwischen den Partys im Fegefeuer und im Kerosin. Heiß war es da und dort. Den Abschluß am Sonntag bildete schließlich der CSD-Brunch in den Räumen der Aidshilfe. © by augsburg.gay-web.de zurück |